Das Sparring
Advisor
Punktuelles Sparring, wenn eine Entscheidung ansteht und du sie einmal mit jemandem drehen willst, der von außen draufschaut.
Die Situation
Die Entscheidung liegt auf deinem Tisch. Und bleibt da.
Die Zahlen sind da, die Präsentation ist gebaut, zwei Leute im Team sind sich sicher — und zwar in verschiedene Richtungen. Du merkst, dass du im Kreis läufst: Jede Runde bringt neue Argumente, aber keine neue Klarheit.
Wahrscheinlich fehlt dir keine weitere Analyse. Dir fehlt jemand, der nicht in deiner Firma sitzt, nichts zu verlieren hat und die Frage stellt, die intern niemand mehr stellt — weil alle die Antwort zu kennen glauben.
Was passiert
Wir arbeiten an deiner Entscheidung, nicht an einem Dokument.
Meistens beginnt es mit einem halben Tag. Du bringst die Situation mit, ich bringe die Fragen. Danach entscheiden wir gemeinsam, ob es weitergeht — als loser Rhythmus alle paar Wochen, oder eben nicht.
- Annahmen prüfen
- Wir legen offen, worauf deine Planung eigentlich beruht. Fast immer steckt darin ein Satz, den seit Jahren niemand geprüft hat. Genau der lässt sich verschieben — und danach sieht die Lage anders aus.
- Entscheidung schärfen
- Aus Optionen wird etwas, mit dem dein Board arbeiten kann: Was steht zur Wahl, was kostet das Nicht-Entscheiden, und woran erkennst du in drei Monaten, dass es richtig war?
- Zweitmeinung, bevor es teuer wird
- Vor der Board-Sitzung, vor der Ausschreibung, vor der Unterschrift: Ich sehe mir an, was du vorhast, und sage dir, wo ich Risiko sehe. Auch wenn es unbequem ist.
- Übersetzung zwischen den Lagern
- Wenn Technik, Recht und Business höflich nicken und Verschiedenes meinen, sortiere ich die Perspektiven, bis alle dasselbe sehen. Das ist oft die eigentliche Arbeit.
Am Ende steht eine Entscheidung, kein 200-Seiten-Deck. Wenn du etwas Schriftliches brauchst, ist es eine Seite, die du im Board vorlesen kannst.
Klartext
Nicht das Richtige, wenn …
- … du ein Gutachten brauchst, das eine längst gefallene Entscheidung absichert. Dafür gibt es die großen Häuser, und sie machen das gut.
- … jemand die Umsetzung übernehmen soll. Beim Sparring sitze ich nicht im Maschinenraum; wenn eine Rolle wirklich besetzt werden muss, ist Fractional CxO der ehrlichere Weg.
- … du jemanden brauchst, der täglich erreichbar ist. Sparring lebt vom Abstand: Ich bin alle paar Wochen da, nicht in jedem Verteiler.
Und wenn du nach dem ersten Termin denkst, dass es nichts bringt: Sag es. Dann hört es da auf. Kein Retainer, keine Mindestlaufzeit.
Belege
Woher die Fragen kommen.
25+ Jahre zwischen Marketing, Technologie und Führung — vom Startup bis zum Konzern.
Miele · BMW · Google · SAP · Mercedes-Benz · Payback · MediaMarktSaturn · Deutsche Telekom
In fast allen diesen Projekten lag der Hebel an derselben Stelle: bei einer Annahme, die alle für unverrückbar hielten. Dass E-Commerce eine Technikfrage ist. Dass Zustimmung ein Pop-up sein muss. Verschiebt man sie, wird aus einer zähen Diskussion eine einfache Entscheidung.
Der zweite Teil ist Übersetzung. Business, Technik, Recht und Daten sprechen selten dieselbe Sprache, und die teuersten Missverständnisse entstehen dort, wo alle höflich nicken. Ich sortiere die Perspektiven, bis im Raum dasselbe Bild steht.
Ausführlich steht das in meinem Buch „Der Elefant im Raum“.
Preis
3.200 € pro Tag.
Steht hier, damit wir beide keine Zeit verlieren — ob daraus ein Tag wird, eine Reihe oder ein längeres Mandat, klären wir im Gespräch.
Gespräch
30 Minuten, bevor irgendetwas beginnt.
Bring die Entscheidung mit, an der es gerade hängt. Ob Sparring das richtige Format ist, wissen wir beide am Ende des Gesprächs. Wenn nicht, sage ich es dir.