Die Entwicklung
Coach
1:1-Coaching für Führungskräfte — für den Schritt, den niemand stellvertretend gehen kann.
Die Situation
Jemand ist bereit für den nächsten Schritt. Und steht davor.
Vielleicht bist du es selbst. Du führst seit Jahren, es läuft, und trotzdem hängt gerade etwas: eine Rolle, die größer geworden ist als die Art, wie du sie ausfüllst. Ein Konflikt, der sich nicht auflöst, egal wie sachlich du ihn klärst. Oder die leise Frage, ob du den Job in fünf Jahren noch so machen willst.
Vielleicht geht es um jemanden in deinem Team: fachlich unbestritten, zum ersten Mal mit Führungsverantwortung — und plötzlich ist Können nicht mehr die Aufgabe. In beiden Fällen hilft kein weiteres Seminar. Den Schritt geht niemand stellvertretend.
Was passiert
Zwei Spuren, dieselbe Haltung.
Wir fangen mit einem Kennenlernen an, das nicht auf der Rechnung steht — bei Coaching ist Chemie keine Nettigkeit, sondern Voraussetzung. Danach vereinbaren wir einen Rhythmus, meistens ein Termin alle paar Wochen, und ein Ziel, das konkret genug ist, dass wir beide merken, ob sich etwas bewegt.
- Executive-Sparring
- Für Geschäftsführung, Vorstand und C-Level. Auf dieser Höhe wird die Luft dünn: Die Zahl der Menschen, die dir noch ehrlich widersprechen, sinkt jedes Jahr. Ich sitze nicht in deiner Organisation, habe keinen Karrierepfad zu schützen und stelle die Frage, die im Haus niemand mehr stellt. Die Themen sind selten fachlich — es geht um Rolle, Macht, Loyalität und darum, was du eigentlich willst.
- Rising Leaders
- Für die nächste Generation: die erste Führungsrolle, der Sprung vom besten Fachmenschen zur Führungskraft, der erste eigene Bereich. Wir arbeiten an Situationen aus der laufenden Woche — dem Gespräch, das ansteht, der Entscheidung, die schon zweimal vertagt wurde. Kein Curriculum, sondern das, was am Dienstag im Kalender steht.
Coaching ist bei mir keine Beratung und kein Training. Beratung heißt: Ich bringe die Antwort mit. Training heißt: Ich bringe den Stoff mit. Coaching heißt: Beides ist längst bei dir, und meine Arbeit ist, dass du drankommst — auch an die Stellen, um die du bisher herumgegangen bist.
Klartext
Nicht das Richtige, wenn …
- … jemand „repariert“ werden soll. Coaching als letzte Stufe vor der Trennung funktioniert nicht, und ich mache dabei nicht mit.
- … du als Auftraggeber Berichte erwartest. Was im Coaching gesprochen wird, bleibt dort. Wir können zu dritt ein Ziel vereinbaren — mehr bekommst du von mir nicht, und genau das macht es wirksam.
- … es eigentlich um etwas geht, das in eine Therapie gehört. Das merke ich meistens früh, und dann sage ich es. Coaching ist dafür das falsche Werkzeug, nicht das schwächere.
- … du eine schnelle Antwort willst. Für „was würdest du an meiner Stelle tun?“ ist Sparring das ehrlichere Format.
Und wenn nach zwei Terminen klar ist, dass es zwischen uns nicht trägt: Sag es. Coaching gegen den eigenen Willen ist für alle Beteiligten verschwendete Zeit.
Belege
Woher das kommt.
Systemische Coaching-Ausbildung am IFW München, 2001 bis 2003. Und seitdem über 20 Jahre Führung — eigene Teams und fremde, vom Startup bis zum Konzern.
„Systemisch“ heißt für mich vor allem eins: Menschen handeln selten falsch, sie handeln passend zu einem System, das sie dazu einlädt. Also schauen wir nicht nur auf dich, sondern auf die Konstellation, in der du steckst — und auf deine Rolle darin. Erstaunlich oft lockert sich ein Konflikt in dem Moment, in dem jemand sieht, welche Funktion er im Ganzen erfüllt.
Dazu kommt, was in keiner Ausbildung steht: Ich habe selbst geführt, selbst danebengelegen und weiß, wie sich eine Entscheidung anfühlt, die man nicht delegieren kann. Ich begleite niemanden durch eine Situation, die ich nur aus Büchern kenne.
Ausbildungsnachweis und Referenzen bekommst du auf Anfrage. Coaching-Kunden nenne ich nicht — auch nicht die, die stolz darauf wären.
Preis
3.200 € pro Tag.
Steht hier, damit wir beide keine Zeit verlieren — ob daraus ein Tag wird, eine Reihe oder ein längeres Mandat, klären wir im Gespräch.
Gespräch
30 Minuten, bevor irgendetwas beginnt.
Erzähl mir, wer den Schritt vor sich hat und woran es gerade hängt. Ob ich der Richtige dafür bin, merken wir beide im Gespräch. Wenn nicht, sage ich es dir — und meistens kenne ich jemanden, der besser passt.